Bergheim. Die AfD-Fraktion im Rat der Kreisstadt Bergheim kritisiert die Antwort der Stadtverwaltung auf eine schriftliche Anfrage zu außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen im III. Quartal 2025 als unzureichend.
„Die Stadtverwaltung arbeitet mit unzuverlässigen Bedarfsprognosen, muss regelmäßig nachsteuern und finanziert dies zunehmend durch Einschnitte bei Kindern, Jugendlichen und Förderschulen. Dabei zeigt sich ein strukturelles Steuerungsproblem, das einer klaren Erklärung bedarf“, erklärt die AfD-Fraktion.
Besonders deutlich werde dies bei den Instandsetzungen von Turn- und Sportgeräten: Nachdem der Ansatz bereits erhöht worden war, wurden später zusätzlich 65.000 Euro genehmigt – eine erhebliche Abweichung, die aus Sicht der Fraktion nicht nachvollziehbar aufgearbeitet wurde. Auch bei Spiel- und Freizeitflächen mussten kurzfristig zusätzliche Mittel bereitgestellt werden, statt vorausschauend zu planen.
Unbefriedigend bleibt aus Sicht der AfD-Fraktion zudem die Begründung für den Mehrbedarf von 74.000 Euro für ein Führungskräfte-Feedback. Die Verwaltung benennt allgemeine Ziele, liefert aber keine konkreten und prüfbaren Angaben zu Kostenstruktur, Umfang und Vergabe.
Die AfD-Fraktion fordert klare, nachvollziehbare Antworten und eine transparentere Haushaltssteuerung.