
Mein Name ist Bettina Federlein.
Ich bin verheiratet, Mutter von drei Kindern und stolze Großmutter von vier Enkelkindern. Familie bedeutet für mich Verantwortung – füreinander und für die Zukunft. Genau dieses Verantwortungsgefühl prägt auch mein politisches Handeln.
In Bergheim werden viele Entscheidungen mit den Mehrheiten aus CDU, SPD und FDP getroffen. Das ermöglicht schnelle Beschlüsse – ersetzt aber nicht die Pflicht zur kritischen Prüfung. Gerade dort, wo Anträge mühelos durchgehen, braucht es Stimmen, die nachfragen, auf Risiken hinweisen und unbequeme Wahrheiten aussprechen.
Ich sehe meine Aufgabe nicht darin, Mehrheiten zu verwalten, sondern Entscheidungen zu hinterfragen, ihre Folgen offenzulegen und transparent zu machen, wie mit Steuergeldern umgegangen wird. Denn Demokratie lebt nicht davon, dass alles beschlossen wird, was möglich ist – sondern davon, dass Entscheidungenverantwortbar, nachvollziehbar und generationengerecht sind.
Dialog statt Distanz
Mir ist wichtig, dass Politik verständlich und ansprechbar bleibt. Unabhängig davon, welche Partei Sie präferieren oder wen Sie gewählt haben: Sie können sich jederzeit mit Fragen, Anregungen oder Problemen an mich wenden.
Ich habe ein offenes Ohr, versuche zu unterstützen, wo es möglich ist, und trage Ihre Anliegen in die Ausschüsse und in den Rat. Denn Vertrauen entsteht nicht durch Mehrheiten – sondern durch Ehrlichkeit, Nähe und Verantwortung.
Politische Arbeit findet nicht nur dort statt, wo sie berichtet wird. Auch wenn Stellungnahmen und Beiträge zur Stadtpolitik der AfD-Fraktion eher selten in der regionalen Presse erscheinen, arbeiten wir intensiv und kontinuierlich in den Ausschüssen und Gremien.
Meine Arbeit in den Ausschüssen
Haupt-, Personal-, Wirtschaftsförderungs- und Strukturwandelausschuss
Hier wird entschieden, wie leistungsfähig unsere Verwaltung bleibt – und wie hoch die dauerhaften Kosten für die Stadt sind. Gerade dort, wo Entscheidungen mit großer Mehrheit schnell getroffen werden können, ist es meine Aufgabe, kritisch nachzufragen, Risiken aufzuzeigen und unbequeme Fragen zu stellen.
Nicht jede zusätzliche Aufgabe, nicht jede neue Stelle ist automatisch richtig. Haushaltsdisziplin beginnt bei den Grundlagen – und beim Mut, auch einmal auf die Bremse zu treten.
Der Strukturwandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Region. Viele Menschen verbinden damit Hoffnungen, aber auch berechtigte Ängste. Umso wichtiger ist es, keine Projekte durchzuwinken, nur weil Fördergelder locken oder politische Mehrheiten vorhanden sind.
Ich setze mich dafür ein, dass genau geprüft wird: Was bringt echten Nutzen? Was schafft Arbeitsplätze? Was kostet dauerhaft – auch dann, wenn Förderungen auslaufen? Denn Wirtschaftsförderung auf Pump hilft am Ende niemandem.
Ein besonders sensibles, aber zentrales Thema sind die Transferleistungen. Zusammengefasst gilt: Diese Leistungen sind überwiegend Pflichtaufgaben. Sie wachsen seit Jahren deutlich schneller als die kommunalen Einnahmen und lassen den Städten und Gemeinden kaum finanziellen Gestaltungsspielraum.
Genau deshalb sage ich:
„Das Land wieder vom Kopf auf die Füße stellen – das fängt in den Kommunen an.“
Nur wenn Städte und Gemeinden offen benennen, was sie leisten müssen, wo ihre Grenzen liegen und wie stark Pflichtausgaben die Haushalte belasten, kann der notwendige Druck durch die Bürgerinnen und Bürger nach oben entstehen – hin zu Bund und Land.
Ausschuss für Bildung, Sport und Kultur
Bildung ist die Grundlage für das gesamte weitere Leben. Hier geht es nicht um Zahlenkolonnen, sondern um Kinder, um Chancen und um Zukunft. Wer heute an Bildung spart oder falsche Prioritäten setzt, zahlt morgen einen hohen Preis – gesellschaftlich und finanziell.
Jedes Kind hat ein Recht auf gute Bildung, auf funktionierende Schulen, auf Förderung und Perspektiven. Gerade deshalb müssen Entscheidungen im Bildungsbereich mit besonderer Sorgfalt getroffen werden. Es ist unsere Pflicht, ehrlich abzuwägen:
- Was brauchen Kinder wirklich?
- Wie und womit erreichen wir möglichst viele?
- Und wo müssen wir auch den Mut haben, Grenzen zu ziehen, damit das Wesentliche gesichert bleibt?
Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie
Jede Entscheidung, die wir heute in diesem Ausschuss treffen, wirkt Jahrzehnte nach. Das ist eine enorme Verantwortung – nicht nur finanziell, sondern auch moralisch.
Die Ausgaben in diesem Bereich steigen stark. Auch hier sind viele Leistungen Pflichtaufgaben, oft von außen vorgegeben. Trotzdem dürfen wir uns nicht daran gewöhnen, Kosten einfach weiterlaufen zu lassen, ohne genau hinzusehen.
Ich setze mich dafür ein, dass Hilfen wirksam, zielgerichtet und nachhaltig sind – damit sie Kindern wirklich helfen und nicht nur Strukturen finanzieren.
Mitarbeit in Gremien
Verbandsversammlung des Volkshochschulzweckverbandes
Die Volkshochschule leistet einen wichtigen Beitrag zur Bildung und Teilhabe. Auch hier gilt: Transparenz, klare Prioritäten und verantwortungsvoller Mitteleinsatz sind unverzichtbar – gerade in finanziell schwierigen Zeiten.
Beirat des Krankenhauses „Maria Hilf“
Gesundheit betrifft uns alle. Entscheidungen im Krankenhausbereich müssen wirtschaftlich tragfähig sein und gleichzeitig den Menschen im Blick behalten.
Ich setze mich für Offenheit, Nachvollziehbarkeit und Verantwortung ein.