Spatenstich für die Rheinwasser-Pipeline
In Elsdorf feiern die Totengräber einer verfehlten Landespolitik heute die Beerdigung – genauer gesagt die Ertränkung – des rheinischen Braunkohletagebaus: mit dem Spatenstich für die Rheinwasser-Pipeline zur Flutung von Hambach und Garzweiler.
Die zur Vernichtung freigegebenen Kohlereservoirs von Hambach und Garzweiler II könnten die modernsten und effizientesten BOA-Braunkohlekraftwerke im Rhein-Erft-Kreis noch für Jahrzehnte – bis zu 75 Jahre – zuverlässig versorgen.
Doch stattdessen entzieht man diesen Anlagen bereits im Teenager-Alter ihre Grundlage und besiegelt damit ihr Ende.
Nach der Flutung mit Rheinwasser werden diese Energiereserven im Boden unwiederbringlich zerstört sein.
Kubanische Blackout-Zustände also bald auch hier? Denn die hochgelobten „regenerativen“ Energiequellen – Wind und Sonne – liefern den notwendigen Strom häufig gerade dann nicht, wenn er benötigt wird. Feiern wir also unsere Totengräber für diese vermeintlich fulminanten Leistung.